Arbeitsschwerpunkt „Bürgerpartizipation“

Sitzen, gehen, fahren, parken, verweilen, genießen, ruhen. Alles braucht seinen Platz, doch Platz ist begrenzt. Wie kann ein Viertel Mobilität so integrieren, dass die Aufenthaltsqualität steigt? Welche Prioritäten setzen Bürgerinnen und Bürger? Wie werden Komfort und Aufenthaltsqualität gewichtet? 

Der öffentliche Raum wird durch Münchens starkes Wachstum von vielen Seiten beansprucht. In innerstädtischen Quartieren erreichen die Stadt Forderungen nach mehr Parkplätzen als auch nach mehr Aufenthalts- und Erholungsräumen. Mobilität braucht Raum, egal ob man auf vier Rädern oder auf zwei Beinen unterwegs ist. Deshalb stellt man sich den Fragen: Wie steht Mobilität in Konkurrenz zur anderen Nutzung im öffentlich Raum? Etwa dem des Verweilens oder des sozialen Austauschs? Welche Art Raum wünschen sich die Anwohner und Anwohnerinnen? Welchen Beitrag können Verwaltung, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger dazu leisten? 

Konkret bietet die Landeshauptstadt München hierfür den Zenettiplatz als erstes Testfeld um Mobilität und Stadtgestaltung ganzheitlich zu betrachten und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterzudenken. Erste Ideen und Anregungen der Anwohnerinnen und Anwohner wurden mittels verschiedener Formate wie der Quartierswerkstatt und einem Online-Dialog gesammelt und gemeinsam diskutiert. Aktuell wird ein Konzept erarbeitet um diese Vorschläge und Wünsche für den Zenettiplatz umzusetzen. Ab August 2018 ist dann der „neue“ Zenettiplatz für alle Bürgerinnen und Bürger live erlebbar!
Weitere Infos zu den Ergebnissen aus den verschiedenen Beteiligungsformaten und wie sie sich einbringen können finden Sie unter: https://www.beteiligung.city2share.de